Christof Schläger

„Von der rauschenden Leichtigkeit des Seins“

14.02. – 29.03.2026

Eröffnung: 13.02. 17 Uhr

Von der rauschenden
Leichtigkeit des Seins
CHRISTOF SCHLÄGER

Christof Schläger ist ein Klangkünstler mit internationalem Renomée mit Ausstellungen und vor allem Aufführungen in ganz Europa. Dabei geht es in seinem Werk nicht nur um den nicht sichtbaren reinen Klang, sondern zugleich auch um eine plastische, sehr sichtbare Qualität. Aufführung und Ausstellung, Optik und Akustik sind in gleichem Maße Bestandteil seiner Kunst.

Seine „Instrumente“ sind klangerzeugende Maschinen, die er mit großem Aufwand plant und baut. Er knüpft dabei oft an die Gegebenheiten des Aufführungs- und Ausstellungsortes an. Sirenen, Presslufthämmer, Signalhörner, Klingeln, Schellen werden durch Mechanik, Pneumatik und Elektronik zu akustischen Instrumenten verwandelt, so dass auf diese Weise ganze Maschinenorchester entstehen. Hierfür schafft er eigene Kompositionen, transponiert hierfür aber auch klassische Werke.

Eröffnung der Ausstellung: 13. Februar 2026, 17.00 Uhr, Eintritt frei

Dauer der Ausstellung: 14. Februar bis 29. März 2026
Öffnungszeiten: täglich von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Führungen: Info folgt

Kurator: Prof. Dr. Ferdinand Ullrich

Veranstalter: Hansestadt Wismar · Amt für Tourismus und Kultur

Die Ausstellung wird gefördert durch das Land Mecklenburg-Vorpommern und den Landkreis Nordwestmecklenburg.

Die Bedeutung einer Präsentation in St. Georgen kann in mehrfacher Weise den Geist des Ortes aufnehmen, akzentuieren und interpretieren. Während der Ton den Kirchenraum ausfüllt, setzt die höchst technische Installation einen deutlichen Kontrapunkt zur gotischen Architektur. Der Sound bestätigt und verstärkt die Transzendenz, während physisch-plastische Installation deren Entstehungsbedingungen offenbart.

Der Künstler lebt in Herne, wo er in der Maschinenhalle der ehemaligen Zeche Teutoburgia sein Atelier und seine Werkstatt hat. Er wurde 1958 in Beuthen (Oberschlesien) geboren. 1968 kam er nach Deutschland, wo er Verfahrenstechnik und Bauingenieurwesen studierte. Seit den frühen 1980er Jahren begann er mit Klangperformances zu experimentieren.

Die Ausstellung wird mit einem 25-minütigen Konzert eröffnet. Während der Ausstellung können Besucher selbst kurze, vom Künstler komponierte Miniaturen starten. Sie sind wie klingende Bilder einer Ausstellung die unterschiedlichen Instrumente erklingen lassen:

„Von der rauschenden Leichtigkeit des Seins“
Konzert für vier Brauser, vier Rauscher, zwei Wopper, acht Hopper, ein Typedrum, acht Schwirrer, zwei Kulong, ein Whupi, ein Fizz, ein Drumgate, acht Telewald, zwei Chromix und diverse Knackdosen

Texte und Fotos: Prof. Dr. Ferdinand Ullrich